Die Spiele-Zeitschrift PC Games hat einen umfangreichen Test zu Risen Online gestellt.
Als Vor- und Nachteile wurden folgende Punkte genannt:
+ Stimmige, nicht zu große Spielwelt, in der es aber viel zu entdecken gibt
- … deren Geschichte zum Ende hin aber zu ähnlich verläuft.
+ Technisch ausgereift
- Auf Dauer eintöniges Kampfsystem
+ Glaubwürdige Charakterentwicklung über Lehrmeister
- Die letzten beiden Akte sind im Vergleich zum Start zu trist.
PC Games vergab eine Gesamtbewertung von guten 86%
Das Fazit vom Redakteur Sebastian Weber:
Nach über 37 Stunden Spielzeit flimmerte der Abspann von Risen über den Bildschirm und ich war ein wenig enttäuscht. Klar, Risen ist ein wirklich gutes Rollenspiel. Jedoch hat Piranha Bytes‘ neues Epos leichte Startschwierigkeiten, da es mich anfangs zu sehr im Regen stehen lässt, sodass ich nicht weiß, warum ich überhaupt die Welt retten sollte. Mehr Tempo hätte hier nicht geschadet. Mit der Zeit schließe ich mich dann einer der Fraktionen an, die sich – wie sich später herausstellt – im Spielverlauf kaum unterscheiden. Warum? Hier haben die Entwickler viel Potenzial verschenkt. Genauso stört mich, dass ich zwei Akte lang hauptsächlich durch dunkle Tempelruinen hetze, um seltsame Artefakte, Waffen und Rüstungen zu suchen, und dabei immer wieder dieselben Monster ummähe sowie die Vorhersehbarkeit der Geschichte gegen Ende von Risen. Aber: Zum Weiterspielen motiviert Risen dennoch. Die raue Welt mit ihren ruppigen Charakteren schafft es, dass man als Spieler streckenweise so tief in sie eintaucht, dass man tatsächlich eine Beziehung zu manchem NPC aufbaut. Dank des typischen Piranha-Bytes-Spielverlaufs inklusive Charakterentwicklung über Lehrmeister und der Tatsache, dass Risen verblüffend fehlerfrei daherkommt, ist der Titel eben genau das, was Gothic-Fans erwarten.
Den ganzen Test zu Risen könnt Ihr hier lesen: link




